Unterbau echoray on 15 Juli 2007 09:18 am
Holz in die Hütte
Weil die Bahn nur zwei Jahre stehen wird, halte ich es für unsinnig, einen aufwändigen verwindungssteifen Rahmen zu zimmern, Trassenbrettchen zu schneiden und die Landschaft mit Fliegengitter zu formen. Bei mir spielt sich alles auf zwei Ebenen ab. Der Unterbau besteht daher aus 13 mm starken Gabun-Tischlerplatten als Grundplatten und einfachen Fichtenkanthölzern von 8 x 8 cm und 100 cm Länge als Stützen. Warum so lang? Zum einen musste ich Rücksicht auf einen Telefonschrank nehmen, der unter der Anlage stehen bleibt. Zum anderen war mir wichtig, die Verdrahtungsarbeiten später in einigermaßen angenehmer Körperhaltung machen zu können. Die Schattenbahnhofsebene liegt bei mir 15 cm unter der Bahnhofsebene. Ich habe bisher nur grob überschlagen, was das für die Steigung der Rampe nach oben bedeutet. Sollte es zuviel werden, kann ich die Steigung auch noch nachträglich sanfter ausführen. Die ganze Konstruktion wird irgendwann mit Hilfe von Bauwinkeln verschraubt. Bislang habe ich die Bretter und Kanthölzer aber nur locker aufeinandergelegt, da ich mir noch unsicher bin, ob evtl. in letzter Sekunde noch Anpassungsarbeiten nötig werden. Beim Zuschnitt der Platten mit der Stichsäge habe ich daher auch nicht bis auf den Millimeter genau gearbeitet, sondern Luft gelassen. Die Konstruktion ist daher derzeit etwas wackelig und wird wohl auch nie völlig stabil werden. Egal. Die Anlage ist ja nicht für die Ewigkeit.