Die Anlage in Dortmund ist Geschichte. Seit Mitte September bin ich kein Student mehr, und die Modellbahn in der Studentenbude wurde abgebaut und verpackt.

Am 24. Oktober war Baubegin  für eine neue Anlage in einem Zimmer meiner Mescheder Wohnung. Thema ist erneut ein fiktiver Mittelgebirgsendbahnhof „Gerstenberg“ mit einer kleinen Bw-Außenstelle. Der Güterverkehr wird durch ein Erzbergwerk und einen nahen Truppenübungsplatz der Bundeswehr bestimmt. Der Gleisplan sieht wie folgt aus:

Gleisplan Anlage Gerstenberg II - Untere Ebene

Gleisplan Anlage Gerstenberg II - Untere Ebene

Von diesen Gleisen ist nur die zweigleisige Paradestrecke am unteren Rand sowie der kleine Bahnhof rechts später im sichtbaren Bereich. Der Rest sind Schattenbahnhöfe. Dieser zweite Bahnhof war ursprünglich etwas größer ausgeplant, wurde aber unmittelbar nach dem Erstaufbau auf die jetzige Gestalt zusammengedampft, da ich mich entschieden habe, doch noch ein zumindest prinzipiell herausnehmbares Anlagenstück einzubauen, für den Fall dass ich irgendwann nicht mehr so gelenkig sein sollte, um von der Tür (der schwarze Bereich) unter der Anlage in den Innenraum durchzuschlüpfen. Dieser Bahnhof „Osthofen“ sollte ursprünglich ein ausgewachsener Keilbahnhof werden. Jetzt sitzen allenfalls noch zwei Außenbahnsteige drin, an denen mal ein Schienenbus hält. Neben etwas Güterverkehr steht die betriebliche Funktion des Bahnhofs im Vordergrund: In Osthofen fädelt die kurze zweigleisige Stichstrecke nach Gerstenberg aus der Hauptbahn aus.

Gleisplan Anlage Gerstenberg II - Obere Ebene

Gleisplan Anlage Gerstenberg II - Obere Ebene

Der Bahnhof Gerstenberg verteilt sich auf zwei Anlagenschenkel: Im linken Teil zunächst der Güterbahnhof mit der Zeche, auf dem langen Schenkel der Personenbahnhof mit fünf Bahnsteiggleisen und dem Betriebswerk. Letzteres ist wieder nichts großes und geht allenfalls als Außenstelle eines Bws durch.

Die Anlage vermeidet schon bei der Planung einige Fehler, die mein erstes Gerstenberg hatte: Sie ist an keiner Stelle breiter als 1,10 m, so dass man bequem mit den Armen überall drankommt. Die Steigung hinauf nach Gerstenberg kann etwas sanfter ausfallen. Notfalls wird halt mit der Schublok nachgeholfen – auch ein interessantes Thema. Nachschieben schwerer Erzzüge mit der E 50 oder so.